Maniok

Manihot esculenta

sweet cassava

Über diese Pflanze

Maniok ist ein holziger Strauch, der hauptsächlich wegen seiner stärkehaltigen, knolligen Wurzeln angebaut wird, welche eine wichtige Nahrungsquelle in tropischen Regionen darstellen. Er besitzt handförmige Blätter und bildet kleine Blüten. Die Wurzeln müssen vor dem Verzehr richtig verarbeitet werden, um natürliche Gifte zu entfernen. Maniok ist wegen seiner Trockenheitstoleranz und Fähigkeit, auf armen Böden zu wachsen, geschätzt.

Taxonomie

Gattung
Manihot
Familie
Euphorbiaceae
Höhere Klassifikation
Ordnung Malpighiales
Pflanzentyp
Strauch
Lebensdauer
Mehrjährig

Herkunft & Verbreitung

Herkunftsregion
Südamerika
Verbreitung
Weit verbreitet in tropischen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas angebaut.

Pflege

Lichtbedarf
Volle Sonne
Geeignete Standorte
Freiland, Balkon, Gewächshaus
Bevorzugte Fensterausrichtung
Südfenster, Südostfenster, Südwestfenster
Gießhäufigkeit
Mäßig
Gießintervall
5–10 Tage
Luftfeuchtigkeit
Normal
Minimum
15 °C
Maximum
40 °C
Optimal
25-35 °C
USDA-Winterhärtezonen
9-12
Boden-pH
5.5-7.0
Bodentyp
gut durchlässiger Lehmboden, sandiger Boden

Bewässerung. Während Trockenperioden regelmäßig gießen, aber zwischen den Wassergaben den Boden austrocknen lassen, um Wurzelfäule zu vermeiden. Etablierte Pflanzen vertragen gewisse Trockenheit.

Düngung. Während der Wachstumsperiode alle 2-3 Monate einen ausgewogenen Dünger zur Unterstützung der Wurzelentwicklung ausbringen. Organischer Kompost kann ebenfalls vorteilhaft sein.

Maniok ist eine robuste Pflanze, die warme, sonnige Standorte bevorzugt und nach der Etablierung Trockenheit toleriert. Sie benötigt gut durchlässigen Boden und mäßige Bewässerung. Überwässerung oder schlechte Drainage können Wurzelfäule verursachen. Zur Pflege gehört das Entfernen von Unkraut und gelegentliches Düngen.

Vermehrung

Vermehrungsmethoden
Stecklinge, Samen
Pflegeaufwand
Mittel

Zierwert

Blüte
Ja
Blütezeit
Sommer

Attraktive handförmige Blätter und kleine grünliche Blüten; die Pflanze hat eine buschige Wuchsform.

Giftigkeit & Sicherheit

Giftig für Menschen
Leicht giftig
Giftig für Haustiere
Leicht giftig
Unkrautpotenzial
Geringe Ausbreitung

Die Maniokwurzeln enthalten natürliche Gifte, die vor dem Verzehr durch richtige Kochung entfernt werden müssen. Der Milchsaft der Pflanze kann Hautreizungen verursachen; direkter Kontakt sollte vermieden werden.

Allergieinformationen

Allergierisiko
Niedrig
Allergieauslöser
Saft oder Latex, Hautkontakt
Pollenwert
Niedrig

Manihot esculenta, auch bekannt als Maniok, kann bei manchen Menschen Hautreizungen durch seinen Milchsaft verursachen. Personen mit empfindlicher Haut sollten beim Umgang Handschuhe tragen. Der Pollen der Pflanze ist kein häufiger Allergieauslöser. Um die Exposition zu verringern, sollte direkter Kontakt mit dem Milchsaft vermieden und nach dem Umgang die Hände gewaschen werden.

Häufige Probleme

Häufige Probleme sind Wurzelfäule durch Überwässerung oder schlechte Drainage, Schädlingsbefall wie Schmierläuse oder Milben sowie Gelbfärbung der Blätter durch Nährstoffmangel.

Verwendung

Wird hauptsächlich wegen der essbaren stärkehaltigen Wurzeln angebaut, die in der Küche und für Lebensmittelprodukte verwendet werden. Auch als Tierfutter und in der industriellen Stärkeproduktion genutzt.

Hinweise

Zum Größenmanagement und zur Förderung buschigerem Wachstum zurückschneiden. Junge Pflanzen, die in Töpfen gezogen werden, jährlich umtopfen. Wurzeln vorsichtig behandeln, um Schäden zu vermeiden.

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