Konjak
Amorphophallus rivieri var. konjac
konjac
Über diese Pflanze
Amorphophallus rivieri var. konjac, allgemein bekannt als Konjak, ist eine tropische Pflanze, die für ihre großen, einzigartigen Blätter und eine ungewöhnliche Blütenstruktur bekannt ist. Sie wird hauptsächlich wegen ihrer stärkehaltigen Knolle angebaut, die zur Herstellung eines beliebten Nahrungsmittels in Asien verwendet wird. Die Pflanze hat ein auffälliges Erscheinungsbild und wird manchmal als Zierpflanze in Wohnungen oder Gärten in geeigneten Klimazonen kultiviert.
Taxonomie
- Gattung
- Amorphophallus
- Familie
- Araceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung: Alismatales
- Pflanzentyp
- Staude
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Japan, China, Südostasien
- Verbreitung
- Ursprünglich in Ostasien beheimatet, insbesondere in Japan, China und Teilen Südostasiens. Weltweit wird sie in verschiedenen warmen Regionen für Nahrungs- und Zierzwecke angebaut.
Pflege
- Lichtbedarf
- Halbschatten
- Geeignete Standorte
- Innenraum, Freiland, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Ostfenster, Nordfenster, Nordostfenster, Nordwestfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 5–10 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Hoch
- Minimum
- 10 °C
- Maximum
- 30 °C
- Optimal
- 18-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 8-11
- Boden-pH
- 6.0-7.0 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- Gut durchlässiger Lehmboden, reich an organischer Substanz
Bewässerung. Während der Wachstumsperiode mäßig gießen und zwischen den Wassergaben die oberste Bodenschicht trocknen lassen. Während der Ruhephase die Bewässerung stark reduzieren, um Knollenfäule zu vermeiden.
Düngung. Während der Wachstumsperiode (Frühling und Sommer) alle 4-6 Wochen mit einem ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger düngen. Im Winter während der Ruhephase nicht düngen.
Konjak ist eine knollige Pflanze, die warme, feuchte Bedingungen und Halbschatten bevorzugt. Sie benötigt gut durchlässigen Boden und mäßige Bewässerung, wobei der Boden zwischen den Wassergaben austrocknen sollte. Die Pflanze ist empfindlich gegenüber Kälte und Staunässe, daher ist im Winter und während feuchter Perioden besondere Vorsicht geboten.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Teilung
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Große, geteilte grüne Blätter und ein einzigartiger, hoher Blütenstand mit einer dunkelvioletten Hochblattscheide (Spatha).
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Leicht giftig
- Giftig für Haustiere
- Leicht giftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Die Knolle enthält Calciumoxalat-Kristalle und sollte nicht roh verzehrt werden, da sie Reizungen verursachen kann. Gekochter Konjak ist sicher zum Verzehr. Von Haustieren und Kindern fernhalten, um versehentliche Einnahme zu vermeiden.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Niedrig
Diese Pflanze ist nicht dafür bekannt, Allergien auszulösen. Einige Personen könnten jedoch empfindlich auf den Pflanzensaft reagieren, der leichte Hautreizungen verursachen kann. Direkten Kontakt mit dem Saft sollte man vermeiden und nach Berührung die Hände waschen.
Häufige Probleme
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen, und zu starke direkte Sonneneinstrahlung kann die Blätter verbrennen. Gelegentlich können Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben auftreten, sind aber meist kein großes Problem.
Verwendung
Wird hauptsächlich wegen ihrer essbaren Knolle angebaut, die in der asiatischen Küche verwendet wird. Außerdem wird sie aufgrund ihres einzigartigen Aussehens als Zierpflanze genutzt.
Hinweise
Die Pflanze ruht im Winter; in dieser Zeit die Bewässerung deutlich reduzieren. Umtopfen sollte idealerweise im frühen Frühling vor dem Neuaustrieb erfolgen. Die Knolle ist empfindlich und sollte vorsichtig behandelt werden.