Weinrebe
Vitis vinifera
Cabernet Sauvignon
Über diese Pflanze
Vitis vinifera, allgemein bekannt als Weinrebe, ist eine verholzende Kletterpflanze, die für die Produktion von Trauben bekannt ist, welche frisch verzehrt, zu Wein, Saft und Rosinen verarbeitet werden. Sie besitzt breite Blätter und bildet Trauben mit kleinen runden Früchten, die sich beim Reifen farblich verändern. Die Pflanze wird wegen ihrer Früchte und ihrer dekorativen Wirkung in Gärten und Weinbergen weltweit geschätzt.
Taxonomie
- Gattung
- Vitis
- Familie
- Vitaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung: Vitales
- Pflanzentyp
- Kletterpflanze
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Mittelmeerraum, Zentralasien
- Verbreitung
- Weltweit kultiviert, besonders in gemäßigten Regionen wie Europa, Nordamerika sowie Teilen Asiens und Australiens.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Südwestfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 5–10 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- -15 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 15-30 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 6-9
- Boden-pH
- 6.0-7.0
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden
Bewässerung. Während der Wachstumsperiode regelmäßig gießen, besonders in Trockenzeiten, jedoch Staunässe vermeiden. Den Boden zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen.
Düngung. Im frühen Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte einen ausgewogenen Dünger geben, um die Fruchtentwicklung zu unterstützen. Übermäßiger Stickstoff sollte vermieden werden, um zu viel Blattwachstum zulasten der Fruchtbildung zu verhindern.
Weinreben sind relativ robust, benötigen jedoch viel Sonnenlicht und gut durchlässigen Boden. Regelmäßiger Schnitt ist erforderlich, um gesundes Wachstum und gute Fruchtbildung zu fördern. Überwässerung oder schlechte Drainage können Wurzelprobleme verursachen, daher sollte die Bewässerung mäßig und gleichmäßig erfolgen.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Stecklinge, Ableger, Veredelung
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling
Attraktive, breite grüne Blätter, verdrehte verholzte Triebe und Trauben, die sich beim Reifen farblich verändern.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Geringe Ausbreitung
Weinreben sind im Allgemeinen ungefährlich, jedoch können Blätter und Stängel bei empfindlichen Personen leichte Hautreizungen verursachen. Trauben sind essbar und unbedenklich.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Pollen, Hautkontakt
- Pollenwert
- Mittel
Weinreben können Pollen produzieren, die bei empfindlichen Personen während der Blütezeit leichte allergische Reaktionen auslösen können. Menschen mit Allergie gegen Weinrebepollen können Niesen oder juckende Augen erleben. Um die Exposition zu verringern, sollte man während der Blütezeit den Kontakt mit den Pflanzen meiden und nach dem Umgang die Hände waschen.
Häufige Probleme
Häufige Probleme sind Pilzkrankheiten wie Mehltau, Schädlinge wie Blattläuse und durch Überwässerung verursachte Wurzelfäule. Lichtmangel kann den Fruchtertrag verringern.
Verwendung
Hauptsächlich für essbare Trauben angebaut, die frisch verzehrt, als Rosinen getrocknet oder zu Wein vergoren werden. Auch als Zierpflanze in Gärten und Landschaften verwendet.
Hinweise
Weinreben sollten jährlich während der Ruhezeit geschnitten werden, um gesundes Wachstum und Fruchtbildung zu fördern. Sie können an Spalieren oder Zäunen erzogen werden. Junge Pflanzen sollten vor starkem Wind und Frost geschützt werden.