Taro
Colocasia esculenta
Über diese Pflanze
Taro ist eine tropische Pflanze, bekannt für ihre großen, herzförmigen Blätter und essbaren Knollen (unterirdische Stängel). Sie wird hauptsächlich wegen ihrer stärkehaltigen Wurzelknollen angebaut, die in vielen tropischen Regionen ein Grundnahrungsmittel darstellen. Die Pflanze hat attraktives Laub, das oft in Gärten und Landschaften wegen seines kräftigen, üppigen Aussehens verwendet wird. Taro benötigt warme, feuchte Bedingungen und viel Wasser, um gut zu gedeihen.
Taxonomie
- Gattung
- Colocasia
- Familie
- Araceae
- Höhere Klassifikation
- Einkeimblättrige (Monocots)
- Pflanzentyp
- Staude
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Südostasien, Indien
- Verbreitung
- Weit verbreitet in tropischen und subtropischen Regionen weltweit, einschließlich der Pazifikinseln, Afrikas und der Karibik.
Pflege
- Lichtbedarf
- Halbsonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Gewächshaus, Balkon
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Ostfenster, Südostfenster, Südfenster, Südwestfenster
- Gießhäufigkeit
- Häufig
- Gießintervall
- 2–4 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Hoch
- Minimum
- 15 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 20–30 °C
- Boden-pH
- 5.5–7.0
- Bodentyp
- feuchter, gut durchlässiger Lehmboden
Bewässerung. Den Boden stets gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Taro gedeiht in nassen Bedingungen, daher ist regelmäßiges Gießen besonders bei warmem Wetter wichtig.
Düngung. Während der Wachstumsperiode monatlich mit einem ausgewogenen Dünger düngen, um gesundes Blatt- und Wurzelwachstum zu fördern.
Taro-Pflanzen sind mäßig pflegeleicht, wenn Sie warme Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und reichlich Wasser bereitstellen. Sie können Schaden nehmen, wenn der Boden austrocknet oder die Temperaturen zu stark absinken. Regelmäßiges Gießen und Halbschatten fördern ein gesundes Wachstum.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Teilung
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Große, herzförmige grüne Blätter mit oft glänzender Oberfläche, manchmal mit violetten oder dunklen Zeichnungen; aufrechter, hoher Wuchs.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Leicht giftig
- Unkrautpotenzial
- Geringe Ausbreitung
Roher Taro enthält Calciumoxalat-Kristalle, die beim Verzehr unverarbeitet Mund und Rachen reizen können. Durch Kochen werden diese Verbindungen neutralisiert. Rohe Pflanzenteile sollten von Haustieren ferngehalten werden, um leichte Reizungen zu vermeiden.
Häufige Probleme
Taro kann Wurzelfäule entwickeln, wenn es zu viel gegossen wird oder in schlecht drainiertem Boden steht. Außerdem können Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben auftreten, wenn die Luftzirkulation schlecht ist.
Verwendung
Taro wird hauptsächlich wegen seiner essbaren Knollen angebaut, die gekocht als stärkehaltiges Gemüse gegessen werden. Die großen Blätter werden in einigen Kulturen auch als Lebensmittelverpackung oder gekocht als Blattgemüse verwendet. Zudem dient die Pflanze als Zierpflanze wegen ihres auffälligen Laubs.
Hinweise
Taro-Pflanzen profitieren von gelegentlichem Rückschnitt, um alte oder beschädigte Blätter zu entfernen. Wird die Pflanze drinnen gehalten, sollte eine hohe Luftfeuchtigkeit gewährleistet und Zugluft vermieden werden. Alle 2–3 Jahre kann ein Umtopfen nötig sein, um den Boden zu erneuern und dem Wachstum gerecht zu werden.