Kapuzinerkresse
Tropaeolum majus
Über diese Pflanze
Tropaeolum majus, allgemein als Kapuzinerkresse bekannt, ist eine lebendige Blütenpflanze mit leuchtenden, trompetenförmigen Blüten und runden Blättern. Sie ist beliebt im Garten wegen ihrer fröhlichen Farben von Gelb bis Rot und Orange. Kapuzinerkressen sind essbar und werden oft wegen ihres pfeffrigen Geschmacks in Salaten verwendet. Sie ziehen Bestäuber an und können als Begleitpflanzen Schädlinge abwehren.
Taxonomie
- Gattung
- Tropaeolum
- Familie
- Tropaeolaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung: Brassicales
- Pflanzentyp
- Einjährig
- Lebensdauer
- Einjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Südamerika (Peru, Bolivien)
- Verbreitung
- Weltweit weit verbreitet kultiviert, besonders in gemäßigten und subtropischen Regionen als Zier- und Nutzpflanze.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Innenraum, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster, Ostfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 3–7 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- 5 °C
- Maximum
- 30 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9-11
- Boden-pH
- 6.1-7.8 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden oder Blumenerde-Mischung
Bewässerung. Kapuzinerkresse mäßig gießen und den Boden zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen. Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Kapuzinerkresse benötigt wenig Dünger; zu viel Stickstoff kann die Blütenbildung reduzieren. Eine leichte Düngung mit einem ausgewogenen Dünger ein- bis zweimal während der Wachstumsperiode ist ausreichend.
Kapuzinerkresse ist eine robuste und leicht zu kultivierende Pflanze, die an sonnigen Standorten mit gut durchlässigem Boden gedeiht. Sie benötigt wenig Dünger und bevorzugt mäßige Bewässerung. Bei zu feuchten Bedingungen kann Wurzelfäule auftreten, daher sollte Staunässe vermieden werden. Die Pflanze wächst schnell und ist pflegeleicht, was sie ideal für Anfänger macht.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen
- Pflegeaufwand
- Einfach
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Leuchtend gefärbte Blüten, runde Blätter mit einzigartiger Schildform, kletternd oder buschig wachsend.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Kapuzinerkresse ist ungiftig und sicher zum Verzehr, große Mengen können jedoch leichte Magenbeschwerden verursachen. Haustiere sollten beobachtet werden, wenn sie an der Pflanze knabbern.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Pollen, Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Niedrig
Tropaeolum majus, auch bekannt als Kapuzinerkresse, kann bei manchen Menschen, die empfindlich auf den Pflanzensaft reagieren, leichte Hautreizungen verursachen. Die Pflanze produziert Pollen, die jedoch allgemein wenig allergieauslösend sind. Um das Risiko zu minimieren, sollte bei empfindlicher Haut direkter Kontakt mit dem Pflanzensaft vermieden und nach dem Umgang die Hände gewaschen werden.
Häufige Probleme
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule und gelbe Blätter verursachen. Eine schlechte Blüte kann auftreten, wenn die Pflanze zu viel Stickstoffdünger erhält. Blattläuse können gelegentlich auftreten, sind aber meist gut kontrollierbar.
Verwendung
Wird hauptsächlich als Zierpflanze wegen ihrer farbenfrohen Blüten und essbaren Blätter und Blüten angebaut, die in Salaten und als Garnitur verwendet werden. Ebenfalls in der Mischkultur zur Schädlingsabwehr eingesetzt.
Hinweise
Verblühte Blüten zurückschneiden, um neue Blütenbildung zu fördern. Kapuzinerkresse kann in Töpfen oder Beeten kultiviert werden. Sie bevorzugt kühlere Temperaturen und kann bei extremer Hitze Probleme haben. Bei Innenkultur jährlich umtopfen.