Guave
Psidium guajava
Common guava
Über diese Pflanze
Psidium guajava, allgemein bekannt als Guave, ist ein tropischer Obstbaum, der für seine süßen, aromatischen Früchte geschätzt wird. Er besitzt breite, immergrüne Blätter und bildet weiße Blüten, aus denen runde oder ovale Früchte mit grüner, gelber oder rosa Schale entstehen. Guave wird weit verbreitet für den Frischverzehr, Säfte und Marmeladen angebaut. Sie ist für ihren Nährstoffgehalt, einschließlich Vitamin C, bekannt.
Taxonomie
- Gattung
- Psidium
- Familie
- Myrtaceae
- Höhere Klassifikation
- Myrtales
- Pflanzentyp
- Baum
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Mittelamerika, nördliches Südamerika
- Verbreitung
- Die Guave ist in tropischen Amerika heimisch und wird heute weltweit in tropischen und subtropischen Regionen kultiviert, darunter Asien, Afrika und die Karibik.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 3–10 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- 5 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 20–30 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9–11
- Boden-pH
- 5.5–7.0
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden, sandiger Lehm
Bewässerung. Guavenbäume sollten während Trockenperioden regelmäßig gegossen werden, dabei sollte der Boden zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen. Staunässe ist zu vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Guavenbäume sollten während der Wachstumsperiode alle 2–3 Monate mit einem ausgewogenen Dünger versorgt werden. Organischer Kompost oder Mist kann ebenfalls zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit eingesetzt werden.
Guavenbäume sind relativ robust und bevorzugen volle Sonne mit gut durchlässigem Boden. Sie tolerieren Trockenheit, sobald sie etabliert sind, benötigen jedoch während Trockenperioden regelmäßige Bewässerung. Achten Sie bei hoher Luftfeuchtigkeit auf Schädlinge wie Fruchtfliegen und Pilzkrankheiten. Durch Schnitt wird die Form erhalten und die Fruchtbildung gefördert.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge, Veredelung
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling–Sommer
Attraktive, glänzend grüne Blätter, duftende weiße Blüten und farbenfrohe, essbare Früchte.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Geringe Ausbreitung
Guave ist sicher zum Verzehr und für Menschen sowie Haustiere ungiftig. Einige Personen können jedoch leichte Hautreizungen durch den Pflanzensaft erfahren.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Pollen, Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Mittel
Psidium guajava, oder Guave, kann bei manchen Menschen, die empfindlich auf Pollen oder Pflanzensaft reagieren, leichte allergische Reaktionen hervorrufen. Symptome können Hautreizungen oder Niesen sein. Um die Exposition zu verringern, sollte direkter Kontakt mit dem Saft vermieden und der Bereich von abgefallenen Blättern und Früchten sauber gehalten werden.
Häufige Probleme
Häufige Probleme sind Fruchtfliegen, die die Früchte schädigen, Pilzinfektionen in feuchten Klimazonen und Blattfleckenkrankheiten. Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen, während zu wenig Sonnenlicht den Fruchtertrag mindert.
Verwendung
Guave wird hauptsächlich wegen ihrer süßen, essbaren Früchte angebaut, die frisch verzehrt oder für Säfte, Marmeladen und Desserts verwendet werden. Sie wird auch als Zierbaum in Gärten und Landschaften gepflanzt.
Hinweise
Guavenbäume sollten jährlich geschnitten werden, um abgestorbenes Holz zu entfernen und die Baumform zu erhalten. Sie können in großen Behältern gezogen werden, benötigen jedoch ausreichend Sonnenlicht und Platz. Junge Bäume sollten vor Frost und starkem Wind geschützt werden.