Maulbeere
Morus sp.
Black Mulberry
Über diese Pflanze
Maulbeerbäume sind laubabwerfende Bäume, die für ihre süßen, essbaren Früchte bekannt sind, die länglichen Brombeeren ähneln. Sie haben breite Blätter und können recht groß werden, wodurch sie guten Schatten spenden. Maulbeeren werden seit Jahrhunderten wegen ihrer Früchte und Blätter kultiviert, letztere dienen auch als Futter für Seidenraupen.
Taxonomie
- Gattung
- Morus
- Familie
- Moraceae
- Höhere Klassifikation
- Rosales
- Pflanzentyp
- Baum
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Asien, Europa, Nordamerika
- Verbreitung
- Weit verbreitet kultiviert in gemäßigten und subtropischen Regionen weltweit, einschließlich Nordamerika, Europa und Asien.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster, Ostfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 5–10 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- -20 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 5-9
- Boden-pH
- 6.0-7.5
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden
Bewässerung. Junge Bäume regelmäßig gießen, um die Wurzelbildung zu fördern, dann die Häufigkeit mit zunehmendem Alter reduzieren. Maulbeerbäume vertragen zeitweise Trockenheit, gedeihen aber am besten bei gleichmäßiger Feuchtigkeit in Trockenperioden.
Düngung. Tragen Sie im frühen Frühjahr vor dem Austrieb einen ausgewogenen Dünger auf. Eine zusätzliche Düngung während der Wachstumsperiode kann die Fruchtproduktion unterstützen, jedoch sollte Überdüngung vermieden werden, da sie den Fruchtertrag mindern kann.
Maulbeerbäume sind robust und wachsen schnell bei mäßiger Pflege. Sie bevorzugen volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Überwässerung oder schlechte Drainage können Wurzelprobleme verursachen. Regelmäßiger Schnitt hilft, die Form zu erhalten und die Fruchtbildung zu fördern.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge, Ableger
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling
Attraktive breite Blätter, ausladende Wuchsform und Trauben süßer essbarer Beeren, die beim Reifen ihre Farbe von Weiß über Rot zu Dunkelviolett ändern.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Geringe Ausbreitung
Maulbeerbäume sind im Allgemeinen unbedenklich, jedoch können unreife Früchte und Blätter bei größerem Verzehr leichte Magenbeschwerden verursachen. Achten Sie darauf, dass Kinder und Haustiere nicht zu viel davon aufnehmen.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Mittel
- Allergieauslöser
- Pollen, Hautkontakt
- Pollenwert
- Mittel
Maulbeerbäume produzieren Pollen, die bei manchen Menschen, insbesondere bei Pollenallergikern, leichte allergische Reaktionen auslösen können. Symptome können Niesen, laufende Nase oder juckende Augen während der Blütezeit sein. Um die Exposition zu verringern, sollte man sich während der Blütezeit nicht in der Nähe des Baumes aufhalten und an windigen Tagen die Fenster geschlossen halten.
Häufige Probleme
Maulbeerbäume können unter Blattfleckenkrankheiten, Wurzelfäule durch Überwässerung sowie Schädlingen wie Blattläusen oder Weißen Fliegen leiden. Schlechte Fruchtbildung kann durch unzureichendes Sonnenlicht oder falschen Schnitt verursacht werden.
Verwendung
Maulbeeren werden wegen ihrer köstlichen Früchte angebaut, die frisch gegessen oder für Marmeladen und Desserts verwendet werden können. Die Blätter dienen auch als Futter für Seidenraupen. Der Baum spendet Schatten und kann eine attraktive Ergänzung für Gärten und Landschaften sein.
Hinweise
Maulbeerbäume profitieren von einem jährlichen Schnitt zur Entfernung von Totholz und zur Formgebung. Sie sind empfindlich gegenüber dem Umpflanzen, daher sollten die Wurzeln vorsichtig behandelt werden. Die Früchte können Oberflächen verfärben, daher ist die Standortwahl in der Nähe von Terrassen oder Gehwegen zu bedenken.