Wilde Lattiche (Lactuca virosa)
Wild Type
Über diese Pflanze
Lactuca virosa, allgemein bekannt als Wilde Lattiche, ist eine hohe, blattreiche Pflanze mit bitterem Geschmack. Sie besitzt Milchsaft und bildet kleine gelbe Blüten. Traditionell wurde sie zu medizinischen Zwecken verwendet. Sie wächst schnell und kann über einen Meter hoch werden, häufig in wilden oder unbewirtschafteten Gebieten zu finden.
Taxonomie
Höhere Klassifikation: Ordnung Asterales
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Europa, Asien
- Verbreitung
- Ursprünglich in Europa und Teilen Asiens beheimatet; heute auch in Nordamerika und anderen gemäßigten Regionen als wild wachsend oder eingebürgert anzutreffen.
Pflege
- Geeignete Standorte
- Freiland, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster
- USDA-Winterhärtezonen
- 5-9
- Boden-pH
- 6.0-7.5
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden
Bewässerung. Mäßig gießen und den Boden zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen. Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Während der Wachstumsperiode einmal monatlich einen ausgewogenen Dünger anwenden, um gesundes Wachstum zu fördern. Überdüngung vermeiden, da dies zu übermäßigem Blattwuchs bei geringerer Vitalität führen kann.
Lactuca virosa ist eine robuste Pflanze, die schnell wächst und Trockenheit gut verträgt. Sie bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Überwässerung kann Wurzelprobleme verursachen, daher mäßig gießen. Nach der Etablierung benötigt sie nur minimalen Pflegeaufwand.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Hohe, aufrechte Wuchsform mit gelappten Blättern und kleinen gelben Blüten; auffällig ist der Milchsaft.
Giftigkeit & Sicherheit
Der Milchsaft der Pflanze kann leichte Hautreizungen verursachen. Von Kindern und Haustieren fernhalten, um versehentliche Einnahme zu vermeiden, die leichte Magenbeschwerden hervorrufen kann.
Allergieinformationen
Lactuca virosa kann bei manchen Menschen, die empfindlich auf den Milchsaft reagieren, leichte Hautreizungen verursachen. Direkten Kontakt mit dem Saft vermeiden, um das Risiko einer Reaktion zu verringern. Es handelt sich nicht um ein häufiges Allergen.
Häufige Probleme
Überwässerung kann zu Wurzelfäule führen. Mangel an Sonnenlicht kann schwaches Wachstum verursachen. Bei unsachgemäßer Pflege können Blattläuse und Mehltau auftreten.
Verwendung
Hauptsächlich als Heilpflanze verwendet und gelegentlich als Zierpflanze. Aufgrund des bitteren Geschmacks selten als Nahrungsmittel genutzt.
Hinweise
Zur Höhenkontrolle und Förderung buschigerem Wachstums zurückschneiden. Junge Pflanzen bei Innenhaltung jährlich umtopfen. Milchsaft vorsichtig handhaben, um Hautreizungen zu vermeiden.