Jerusalemkirsche
Solanum pseudocapsicum
Variegatum
Über diese Pflanze
Solanum pseudocapsicum, allgemein bekannt als Jerusalemkirsche, ist ein kleiner Strauch mit leuchtend roten Beeren, die wie kleine Tomaten aussehen. Er wird oft als Zierpflanze im Innenbereich im Winter kultiviert. Die Beeren sind attraktiv, aber giftig bei Verzehr. Die Pflanze hat glänzend grüne Blätter und kleine weiße Blüten vor der Fruchtbildung.
Taxonomie
- Gattung
- Solanum
- Familie
- Solanaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Solanales
- Pflanzentyp
- Strauch
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Südamerika
- Verbreitung
- Weltweit weit verbreitet als Zimmerpflanze kultiviert; ursprünglich aus Südamerika.
Pflege
- Lichtbedarf
- Hell indirekt
- Geeignete Standorte
- Innenraum, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Ostfenster, Westfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 3–7 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- 10 °C
- Maximum
- 30 °C
- Optimal
- 18-24 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9-11
- Boden-pH
- 6.0-7.0
- Bodentyp
- gut durchlässige Blumenerde
Bewässerung. Gießen, wenn die oberste Erdschicht (ca. 2,5 cm) trocken ist. Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Im Frühling und Sommer alle 2-4 Wochen mit einem ausgewogenen Flüssigdünger in halber Konzentration düngen. Im Herbst und Winter die Düngung reduzieren.
Solanum pseudocapsicum ist mäßig pflegeleicht. Es bevorzugt helles Licht und gut durchlässige Erde. Staunässe vermeiden, da sie Wurzelprobleme verursachen kann. Zwischen den Wassergaben sollte die Erde leicht antrocknen. Während der Wachstumszeit gelegentlich düngen.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Glänzend grüne Blätter, kleine weiße Blüten, leuchtend rote Beeren
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Giftig
- Giftig für Haustiere
- Giftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Die Beeren sind giftig bei Verzehr und können Magenbeschwerden verursachen. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Niedrig
Manche Menschen können leichte Hautreizungen durch Kontakt mit dem Pflanzensaft bekommen. Die Beeren sind giftig beim Verzehr, daher von Kindern und Haustieren fernhalten. Kontakt mit dem Saft bei empfindlicher Haut vermeiden.
Häufige Probleme
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen. Zu wenig Licht führt zu schlechtem Wachstum und weniger Beeren. Gelegentlich können Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben auftreten.
Verwendung
Wird hauptsächlich als Zierpflanze wegen ihrer attraktiven Beeren und des Laubs kultiviert.
Hinweise
Nach der Blüte leicht zurückschneiden, um die Form zu erhalten. Alle 2-3 Jahre im Frühling umtopfen. Wegen der giftigen Beeren von Haustieren und Kindern fernhalten.