Adlerfarn
Pteridium aquilinum
Common
Über diese Pflanze
Der Adlerfarn ist ein großer, grober Farn mit dreieckigen, gefiederten Wedeln, die bis zu 1,5 Meter hoch werden können. Er breitet sich weitläufig über unterirdische Rhizome aus und bildet dichte Kolonien. Häufig ist er in Wäldern, auf Feldern und in gestörten Gebieten zu finden. Historisch wurde er als Einstreu für Tiere und als traditionelle Nahrungsquelle in einigen Kulturen verwendet, enthält jedoch Giftstoffe und sollte mit Vorsicht behandelt werden.
Taxonomie
- Gattung
- Pteridium
- Familie
- Dennstaedtiaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Polypodiales
- Pflanzentyp
- Staude
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Gemäßigte und subtropische Regionen weltweit
- Verbreitung
- Weit verbreitet in gemäßigten und subtropischen Regionen weltweit, einschließlich Nordamerika, Europa, Asien sowie Teilen Afrikas und Australiens.
Pflege
- Lichtbedarf
- Halbschatten
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Nordfenster, Nordostfenster, Ostfenster, Südostfenster, Südfenster, Südwestfenster, Westfenster, Nordwestfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 3–7 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- -30 °C
- Maximum
- 30 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 3-10
- Boden-pH
- 5.5-7.0
- Bodentyp
- Gut durchlässiger Lehmboden, humusreiche Erde
Bewässerung. Den Boden gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Während Trockenperioden häufiger gießen und in kühleren Monaten die Wassergaben reduzieren.
Düngung. Eine Düngung ist für den Adlerfarn in der Regel nicht erforderlich. Falls gewünscht, kann im frühen Frühjahr ein ausgewogener, langsam wirkender Dünger zur Förderung des Wachstums ausgebracht werden.
Der Adlerfarn ist eine robuste Pflanze, die gut im Schatten oder Halbschatten gedeiht. Er bevorzugt feuchte, gut durchlässige Böden, verträgt aber auch trockene Bedingungen, sobald er etabliert ist. Der Pflegeaufwand ist gering, und die Pflanze ist resistent gegen die meisten Schädlinge und Krankheiten.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Teilung, Samen
- Pflegeaufwand
- Einfach
Zierwert
- Blüte
- Nein
Große, dreieckige, fein gefiederte grüne Wedel, die ein üppiges, federartiges Erscheinungsbild erzeugen.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Giftig
- Giftig für Haustiere
- Giftig
- Unkrautpotenzial
- Potenziell invasiv
Der Adlerfarn enthält Verbindungen, die bei Aufnahme durch Menschen oder Tiere giftig sein können. Verzehr jeglicher Pflanzenteile vermeiden und von Haustieren sowie Kindern fernhalten.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Pollen, Schimmel im Boden
- Pollenwert
- Niedrig
Pteridium aquilinum, allgemein bekannt als Adlerfarn, kann Sporen freisetzen, die bei empfindlichen Personen leichte allergische Reaktionen wie Niesen oder juckende Augen auslösen können. Menschen mit Farn- oder Schimmelpilzallergien sollten engen Kontakt vermeiden. Um die Exposition zu reduzieren, sollte die Pflanze im Freien oder in gut belüfteten Bereichen gehalten und das Aufwirbeln der Sporen vermieden werden.
Häufige Probleme
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen, während zu viel direkte Sonneneinstrahlung die Wedel verbrennen kann. Gelegentlich treten Schädlinge wie Blattläuse oder Schildläuse auf, die jedoch meist kein ernsthaftes Problem darstellen.
Verwendung
Vorwiegend als Zierpflanze zur Bodendeckung in schattigen Gärten und naturnahen Landschaften verwendet. Historisch diente er als Einstreu für Tiere und nach spezieller Aufbereitung als traditionelle Nahrung.
Hinweise
Der Adlerfarn kann sich in einigen Gebieten invasiv ausbreiten aufgrund seiner aggressiven Rhizome. Regelmäßige Kontrolle und Begrenzung können notwendig sein. Er wird am besten im Freien kultiviert und ist als Zimmerpflanze eher unüblich.