Hirschzungenfarn
Platycerium bifurcatum
Bifurcatum
Über diese Pflanze
Platycerium bifurcatum, allgemein als Hirschzungenfarn bekannt, ist ein einzigartiger Farn mit geweihartig geformten Wedeln. Er wächst in der Natur oft auf Bäumen und ist als dekorative Hänge- oder Montierpflanze im Innenbereich beliebt. Seine markante Form und das üppige grüne Laub machen ihn zu einer auffälligen Bereicherung für Wohnungen und Gärten.
Taxonomie
- Gattung
- Platycerium
- Familie
- Polypodiaceae
- Höhere Klassifikation
- Polypodiales (Ordnung)
- Pflanzentyp
- Zimmerpflanze
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Australien, Neuguinea, Indonesien
- Verbreitung
- Ursprünglich in Australien, Neuguinea und Indonesien beheimatet; weltweit als Zierpflanze weit verbreitet kultiviert.
Pflege
- Lichtbedarf
- Halbschatten
- Geeignete Standorte
- Innenraum, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Ostfenster, Nordfenster, Nordostfenster, Nordwestfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 5–10 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Hoch
- Minimum
- 10 °C
- Maximum
- 30 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9-11
- Boden-pH
- 5.5-6.5
- Bodentyp
- gut durchlässiges, lockeres Substrat wie Orchideenrinde oder Sphagnum-Moos
Bewässerung. Gießen, wenn die oberste Schicht trocken ist, dabei den Wurzelballen oder das Montagemedium gründlich durchfeuchten. Regelmäßig besprühen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, besonders in trockenen Innenräumen.
Düngung. Während des Frühlings und Sommers monatlich mit einem ausgewogenen, verdünnten Flüssigdünger versorgen. Im Winter, wenn die Pflanze ruht, nicht düngen.
Der Hirschzungenfarn ist eine mäßig pflegeleichte Pflanze. Er bevorzugt indirektes Licht und hohe Luftfeuchtigkeit. Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen, daher sollte mäßig gegossen und zwischen den Wassergaben ein leichtes Austrocknen ermöglicht werden. Gelegentliches Besprühen und Düngen während der Wachstumsperiode ist vorteilhaft.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Teilung, Stecklinge
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Nein
Einzigartige geweihförmige Wedel, die in zwei Typen wachsen: flache Grundwedel und aufrechte fertile Wedel, was ein markantes Erscheinungsbild erzeugt.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Ungiftig für Menschen und Haustiere, daher sicher im Umgang mit Kindern und Tieren.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Schimmel im Boden
- Pollenwert
- Keine
Platycerium bifurcatum, auch bekannt als Hirschzungenfarn, ist für die meisten Menschen unbedenklich und verursacht normalerweise keine Allergien. Allerdings können bei empfindlichen Personen gegenüber Pflanzensporen oder Schimmel milde Reaktionen auftreten. Um die Exposition zu verringern, sollte die Pflanze in gut belüfteten Bereichen stehen und das Aufwirbeln von Sporen vermieden werden.
Häufige Probleme
Typische Probleme sind braune oder welkende Wedel durch Überwässerung oder zu geringe Luftfeuchtigkeit. Gelegentlich können Schildläuse auftreten. Schlechte Lichtverhältnisse führen zu langsamem Wachstum.
Verwendung
Vorwiegend als Zierpflanze für die Innenraumdekoration und schattige Außenbereiche kultiviert. Das einzigartige Laub verleiht Wohnräumen und Gärten optisches Interesse.
Hinweise
Hirschzungenfarne profitieren davon, auf Holz montiert oder in Hängebasketts kultiviert zu werden, um ihre natürlichen Wachstumsbedingungen zu imitieren. Alle 2-3 Jahre sollten sie umgetopft oder neu montiert werden. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, da sie die Wedel verbrennen kann.