Stinkende Passionsblume
Passiflora foetida
foetida
Über diese Pflanze
Passiflora foetida, allgemein bekannt als Stinkende Passionsblume, ist eine schnell wachsende Kletterpflanze, die für ihre einzigartigen, filigranen Blüten und ihren charakteristischen Geruch bekannt ist, der entsteht, wenn Blätter oder Stängel zerdrückt werden. Sie bildet kleine essbare Früchte, die von einer behaarten, laternenartigen Hülle umgeben sind. Die Pflanze wird oft als Zierpflanze verwendet und bietet schnellen Sichtschutz an Zäunen oder Spalieren. Zudem zieht sie Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an.
Taxonomie
- Gattung
- Passiflora
- Familie
- Passifloraceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Malpighiales
- Pflanzentyp
- Kletterpflanze
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Mittelamerika, Südamerika
- Verbreitung
- Ursprünglich in den tropischen Amerikas beheimatet; heute in tropischen und subtropischen Regionen weltweit verbreitet, einschließlich Teilen Asiens und Afrikas.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster, Ostfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 3–7 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- 10 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 18-30 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9-11
- Boden-pH
- 6.0-7.5 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- Gut durchlässiger Lehmboden oder sandiger Boden
Bewässerung. Regelmäßig gießen, um den Boden feucht, aber nicht nass zu halten. Die oberste Bodenschicht (ca. 2,5 cm) zwischen den Wassergaben antrocknen lassen. In kühleren Monaten die Bewässerung reduzieren.
Düngung. Während der Wachstumsperiode (Frühling bis Sommer) alle 4 bis 6 Wochen mit einem ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger düngen. Im Herbst und Winter, wenn das Wachstum langsamer ist, die Düngung reduzieren.
Passiflora foetida ist eine schnell wachsende Kletterpflanze, die volle Sonne und gut durchlässigen Boden bevorzugt. Sie benötigt regelmäßige Bewässerung, sollte aber nicht im Wasser stehen. Einmal etabliert, verträgt sie auch zeitweise Trockenheit. Regelmäßiger Rückschnitt kontrolliert das Wachstum und entfernt abgestorbene Pflanzenteile. Bei Überwässerung oder schlechter Luftzirkulation kann sie anfällig für Schädlinge sein.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Filigrane, sternförmige Blüten, behaarte, laternenartige Fruchthüllen, üppiges grünes Laub und eine kletternde Wuchsform.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Leicht giftig
- Giftig für Haustiere
- Leicht giftig
- Unkrautpotenzial
- Potenziell invasiv
Im Allgemeinen als ungiftig angesehen, kann aber bei Kontakt mit dem Pflanzensaft leichte Hautreizungen verursachen. Von Haustieren und Kindern fernhalten, um die Aufnahme unreifer Früchte zu vermeiden.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Mittel
- Allergieauslöser
- Pollen, Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Mittel
Passiflora foetida kann bei manchen Menschen leichte Hautreizungen durch den Pflanzensaft verursachen. Sie produziert Pollen, die bei empfindlichen Personen, insbesondere während der Blütezeit, Allergien auslösen können. Um die Exposition zu reduzieren, sollte direkter Kontakt mit dem Pflanzensaft vermieden und beim Umgang Handschuhe getragen werden. Halten Sie die Pflanze von Bereichen fern, in denen sich Personen mit Pollenallergien häufig aufhalten.
Häufige Probleme
Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen. Schlechte Luftzirkulation oder hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen Pilzkrankheiten. Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben können auftreten, wenn die Pflanze gestresst ist.
Verwendung
Wird als Zierpflanze für Garten-Spaliere und Zäune verwendet. Die Früchte sind essbar, wenn sie reif sind, und können für Marmeladen verwendet oder frisch gegessen werden. Zieht zudem Bestäuber und nützliche Insekten an.
Hinweise
Regelmäßig zurückschneiden, um die Pflanze handhabbar zu halten und die Blüte zu fördern. In manchen Regionen kann sie invasiv sein, daher sollte die Ausbreitung überwacht werden. Junge Pflanzen jährlich umtopfen, um das Wachstum zu unterstützen. In kühleren Klimazonen vor Frost schützen.