Gewöhnliche Nachtkerze (Oenothera biennis)
Biennis
Über diese Pflanze
Oenothera biennis, bekannt als gewöhnliche Nachtkerze, ist eine zweijährige Pflanze, berühmt für ihre gelben Blüten, die sich abends öffnen. Sie hat hohe Stängel und lanzettliche Blätter. Die Pflanze wird oft wegen ihrer attraktiven Blüten und Samen kultiviert, aus denen Nachtkerzenöl mit gesundheitlichen Vorteilen gewonnen wird. Sie zieht auch Bestäuber wie Motten und Bienen an.
Taxonomie
Höhere Klassifikation: Ordnung Myrtales
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Nordamerika
- Verbreitung
- Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wird sie heute in gemäßigten Regionen weltweit, einschließlich Europa und Asien, weit verbreitet angebaut.
Pflege
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster
- USDA-Winterhärtezonen
- 4-9
- Boden-pH
- 6.0-7.5 (neutral to slightly acidic)
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden oder sandiger Boden
Bewässerung. Mäßig gießen und den Boden zwischen den Wassergaben austrocknen lassen. Nach dem Anwachsen verträgt die Pflanze Trockenheit, gedeiht aber am besten bei gelegentlicher Bewässerung während Trockenperioden.
Düngung. Leicht im frühen Frühling mit einem ausgewogenen, universellen Dünger düngen. Überdüngung vermeiden, da dies die Blütenbildung verringern kann.
Oenothera biennis ist eine robuste Pflanze, die an sonnigen Standorten gut gedeiht und trockenen Boden verträgt. Sie benötigt nur minimale Pflege und ist gegen viele häufige Probleme resistent. Staunässe sollte vermieden werden, daher sollte der Boden zwischen den Wassergaben austrocknen.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Teilung
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Leuchtend gelbe Blüten, die sich abends öffnen, hohe aufrechte Stängel und attraktive Samenkapseln.
Giftigkeit & Sicherheit
Ungiftig für Menschen und Haustiere, daher sicher in der Nähe von Kindern und Tieren zu kultivieren.
Allergieinformationen
Obwohl Oenothera biennis Pollen produziert, ist sie kein häufiger Auslöser von Allergien. Pollenempfindliche Personen können während der Blütezeit leichte Reaktionen zeigen. Um die Exposition zu verringern, sollte enger Kontakt während der Blütezeit vermieden werden.
Häufige Probleme
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen. Schlechte Blüte kann auftreten, wenn die Pflanze zu viel Schatten hat. Gelegentlich können Blattläuse oder Pilzkrankheiten auftreten, besonders bei schlechter Luftzirkulation.
Verwendung
Wird hauptsächlich als Zierpflanze wegen ihrer attraktiven Blüten und als Quelle für Nachtkerzenöl angebaut, das in pflanzlichen Heilmitteln verwendet wird. Unterstützt zudem Bestäuber im Garten.
Hinweise
Nach der Blüte abgestorbene Blütenstängel zurückschneiden, um gesundes Wachstum zu fördern. Sie sät sich leicht selbst aus, daher sollten Samenkapseln entfernt werden, wenn eine Ausbreitung kontrolliert werden soll. Geeignet für Wildblumenbeete und naturalisierte Flächen.