Chinabaum
Melia azedarach
None
Über diese Pflanze
Melia azedarach, allgemein als Chinabaum bekannt, ist ein mittelgroßer bis großer laubabwerfender Baum, der für seine attraktiven, duftenden, fliederfarbenen Blüten und gelben Beerenbüschel geschätzt wird. Er wird oft als Zierbaum in Gärten und Parks verwendet. Der Baum wächst schnell und spendet guten Schatten. Seine Beeren sind jedoch giftig bei Verzehr, daher ist Vorsicht im Umgang mit Kindern und Haustieren geboten.
Taxonomie
- Gattung
- Melia
- Familie
- Meliaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Sapindales
- Pflanzentyp
- Baum
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Indien, Südostasien, Australien
- Verbreitung
- Ursprünglich in Indien, Südostasien und Australien beheimatet; weltweit in warmen Regionen kultiviert, darunter Teile der südlichen USA, Afrika und Südamerika.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 5–10 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- -10 °C
- Maximum
- 40 °C
- Optimal
- 15-30 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 7-11
- Boden-pH
- 6.0-7.5 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden oder sandiger Boden
Bewässerung. Während Trockenperioden regelmäßig gießen, aber den Boden zwischen den Wassergaben austrocknen lassen. Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Im frühen Frühjahr einen ausgewogenen Dünger geben, um das Wachstum zu fördern. Ein- bis zweimal jährlich düngen ist meist ausreichend für eine gesunde Entwicklung.
Melia azedarach ist ein schnell wachsender Baum, der Trockenheit und Halbschatten gut verträgt. Er bevorzugt gut durchlässigen Boden und mäßige Bewässerung. Überwässerung oder das Pflanzen in schweren, staunassen Böden kann ihm schaden. Regelmäßiger Rückschnitt hilft, seine Form und Gesundheit zu erhalten.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling
Duftende fliederfarbene Blüten im Frühling, attraktive gelbe Beeren in Büscheln und farnartige Blätter, die eine zarte Textur verleihen.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Giftig
- Giftig für Haustiere
- Giftig
- Unkrautpotenzial
- Potenziell invasiv
Alle Pflanzenteile, insbesondere die Beeren, sind giftig bei Einnahme. Von Kindern und Haustieren fernhalten, um Vergiftungen zu vermeiden.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Mittel
- Allergieauslöser
- Pollen, Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Mittel
Melia azedarach kann bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen, insbesondere durch Pollen und Pflanzensaft. Personen mit Pollenallergien oder Hautempfindlichkeiten sollten den direkten Kontakt vermeiden. Das Tragen von Handschuhen und das Entfernen der Pflanze aus Wohnbereichen kann die Exposition verringern.
Häufige Probleme
Häufige Probleme sind Blattflecken, Wurzelfäule durch Überwässerung sowie Schädlingsbefall wie Blattläuse oder Raupen bei unzureichender Pflege.
Verwendung
Vorwiegend als dekorativer Schattenspender in Parks und Gärten verwendet. Das Holz wird gelegentlich für Möbel und Schnitzereien genutzt. Der Baum hat auch traditionelle medizinische Anwendungen, sollte jedoch wegen seiner Giftigkeit mit Vorsicht behandelt werden.
Hinweise
Nach der Blüte schneiden, um die Größe zu kontrollieren und abgestorbenes Holz zu entfernen. Beim Umgang mit Beeren und Blättern Vorsicht walten lassen, da diese giftig sind. Der Baum kann in manchen Regionen invasiv werden, daher sollten lokale Richtlinien vor dem Pflanzen beachtet werden.