Lavendel
Lavandula angustifolia
English Lavender
Über diese Pflanze
Lavendel ist ein duftender Strauch, bekannt für seine schönen violetten Blüten und den beruhigenden Duft. Er wird häufig in Gärten, für ätherische Öle und in Trockenblumenarrangements verwendet. Lavendel zieht Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an und wird wegen seines beruhigenden Aromas und seiner dekorativen Wirkung geschätzt.
Taxonomie
- Gattung
- Lavandula
- Familie
- Lamiaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Lamiales
- Pflanzentyp
- Strauch
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Mittelmeerraum
- Verbreitung
- Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird Lavendel heute weltweit in gemäßigten Klimazonen kultiviert.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Innenraum, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 7–14 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Niedrig
- Minimum
- -15 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 5-9
- Boden-pH
- 6.5-7.5 (neutral to slightly alkaline)
- Bodentyp
- gut durchlässiger sandiger oder lehmiger Boden
Bewässerung. Lavendel sollte tief, aber selten gegossen werden, wobei der Boden zwischen den Wassergaben austrocknen sollte. Überwässerung kann zu Wurzelfäule führen, daher ist eine gute Drainage wichtig.
Düngung. Lavendel profitiert von leichter Düngung mit einem ausgewogenen Dünger im frühen Frühjahr. Eine starke Düngung sollte vermieden werden, da die Pflanze nährstoffarme Böden bevorzugt.
Lavendel ist eine robuste Pflanze, die volle Sonne und gut durchlässigen Boden bevorzugt. Sie ist trockenheitsresistent, mag jedoch keine Staunässe, daher sollte Überwässerung vermieden werden. Regelmäßiger Rückschnitt hilft, die Form zu erhalten und fördert neues Wachstum. Im Allgemeinen benötigt sie moderate Pflege und gedeiht im Freien in warmen Klimazonen.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Stecklinge, Samen
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Duftende violette Blütenspikes und silbrig-grüne schmale Blätter bieten sowohl optischen als auch aromatischen Reiz.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Leicht giftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Lavendel ist im Allgemeinen ungiftig, kann jedoch bei empfindlichen Personen leichte Hautreizungen verursachen. Haustiere sollten von der Pflanze ferngehalten werden, da das Kauen leichte Verdauungsstörungen auslösen kann.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Mittel
- Allergieauslöser
- Pollen, Duft, Hautkontakt
- Pollenwert
- Mittel
Lavendel kann bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen, insbesondere bei Empfindlichkeit gegenüber Pollen oder Duft. Symptome können Niesen, laufende Nase oder Hautreizungen sein. Um die Exposition zu verringern, vermeiden Sie direkten Kontakt mit der Pflanze bei empfindlicher Haut und sorgen Sie für gute Belüftung in Innenräumen.
Häufige Probleme
Lavendel kann bei Überwässerung oder schlecht drainiertem Boden Wurzelfäule entwickeln. Zudem können Schädlinge wie Blattläuse auftreten oder Pilzkrankheiten bei hoher Luftfeuchtigkeit entstehen.
Verwendung
Lavendel wird wegen seiner dekorativen Blüten, der in der Aromatherapie verwendeten ätherischen Öle und für Trockenblumenarrangements angebaut. Er zieht Bestäuber an und wird in der Landschaftsgestaltung für Duft und Farbe eingesetzt.
Hinweise
Lavendel sollte jährlich nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um verholzte Triebe zu vermeiden und eine kompakte Form zu erhalten. Junge Pflanzen, die drinnen gezogen werden, sollten alle 2-3 Jahre umgetopft werden. Hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Luftzirkulation sollten vermieden werden, um Pilzprobleme zu reduzieren.