Buddha-Bauch-Pflanze

Jatropha podagrica

Über diese Pflanze

Jatropha podagrica, allgemein bekannt als Buddha-Bauch-Pflanze, zeichnet sich durch seinen geschwollenen, bauchigen Stamm aus, der einem Bauch ähnelt. Sie bildet leuchtend rote Blüten und hat dicke, grüne Blätter. Die Pflanze wird oft als Zierpflanze für Innenräume oder Gärten wegen ihrer einzigartigen Form und farbenfrohen Blüten kultiviert. Sie ist trockenheitsresistent und kann in warmen Klimazonen überleben.

Taxonomie

Gattung
Jatropha
Familie
Euphorbiaceae
Höhere Klassifikation
Ordnung Malpighiales
Pflanzentyp
Zimmerpflanze
Lebensdauer
Mehrjährig

Herkunft & Verbreitung

Herkunftsregion
Mittelamerika
Verbreitung
Ursprünglich aus Mittelamerika stammend, wird sie weltweit in tropischen und subtropischen Regionen kultiviert.

Pflege

Lichtbedarf
Volle Sonne
Geeignete Standorte
Innenraum, Freiland, Balkon, Gewächshaus
Bevorzugte Fensterausrichtung
Südfenster, Westfenster, Ostfenster
Gießhäufigkeit
Mäßig
Gießintervall
7–14 Tage
Luftfeuchtigkeit
Normal
Minimum
10 °C
Maximum
35 °C
Optimal
20–30 °C
USDA-Winterhärtezonen
9–11
Boden-pH
6.0–7.5 (slightly acidic to neutral)
Bodentyp
Gut durchlässige Blumenerde, sandige oder lehmige Böden

Bewässerung. Während der Wachstumsphase mäßig gießen und die oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben austrocknen lassen. Im Winter, wenn die Pflanze ruht, die Wassergaben stark reduzieren.

Düngung. Während der Wachstumsperiode (Frühling und Sommer) alle 4 bis 6 Wochen mit einem ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger versorgen. Im Winter, wenn die Pflanze ruht, nicht düngen.

Jatropha podagrica ist eine robuste Pflanze, die helles Sonnenlicht bevorzugt und Trockenheit verträgt. Sie benötigt gut durchlässige Erde und sollte mäßig gegossen werden, wobei die Erde zwischen den Wassergaben austrocknen sollte. Staunässe führt zu Wurzelfäule, daher ist es wichtig, die Erde nicht zu feucht zu halten. Die Pflanze ist pflegeleicht und auch für Anfänger geeignet.

Vermehrung

Vermehrungsmethoden
Samen, Stecklinge
Pflegeaufwand
Einfach

Zierwert

Blüte
Ja
Blütezeit
Frühling–Sommer

Der markante geschwollene Stamm, die leuchtend roten Blüten und das üppige grüne Laub machen sie optisch sehr ansprechend.

Giftigkeit & Sicherheit

Giftig für Menschen
Leicht giftig
Giftig für Haustiere
Leicht giftig
Unkrautpotenzial
Kein Unkraut

Der Pflanzensaft ist leicht giftig und kann Hautreizungen verursachen. Von Kindern und Haustieren fernhalten, um versehentliche Einnahme zu vermeiden, die Magenbeschwerden hervorrufen kann.

Allergieinformationen

Allergierisiko
Niedrig
Allergieauslöser
Saft oder Latex, Hautkontakt
Pollenwert
Keine

Jatropha podagrica kann bei Berührung aufgrund seines Safts leichte Hautreizungen verursachen. Personen, die empfindlich auf Pflanzensäfte reagieren, sollten vorsichtig sein und Handschuhe tragen. Es ist nicht bekannt, dass die Pflanze luftgetragenen Pollen produziert, die Allergien auslösen.

Häufige Probleme

Zu viel Wasser kann Wurzelfäule und gelbe Blätter verursachen. Zu wenig Licht führt zu langbeinigem Wachstum. Gelegentlich können Schädlinge wie Blattläuse oder Schmierläuse auftreten, sind aber meist kein großes Problem.

Verwendung

Vorwiegend als Zierpflanze wegen ihres einzigartigen geschwollenen Stamms und der attraktiven Blüten kultiviert. Aufgrund ihrer Trockenresistenz wird sie gelegentlich in Xerogärten verwendet.

Hinweise

Tote oder beschädigte Triebe zurückschneiden, um gesundes Wachstum zu fördern. Alle 2–3 Jahre umtopfen, um die Erde zu erneuern und dem Wachstum Raum zu geben. Beim Umgang Vorsicht walten lassen, da der Saft Hautreizungen verursachen und bei Verschlucken leicht giftig sein kann.

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