Ginkgo
Ginkgo biloba
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Über diese Pflanze
Ginkgo biloba, oft als Fächerblattbaum bezeichnet, ist ein einzigartiger Baum, bekannt für seine fächerförmigen Blätter, die im Herbst leuchtend gelb werden. Er gilt als lebendes Fossil, da er seit Millionen von Jahren nahezu unverändert existiert. Ginkgo ist in Parks und an Straßen wegen seiner Schönheit und Widerstandsfähigkeit beliebt. Zudem wird er in der traditionellen Medizin und als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.
Taxonomie
- Gattung
- Ginkgo
- Familie
- Ginkgoaceae
- Höhere Klassifikation
- Ginkgoales
- Pflanzentyp
- Baum
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- China
- Verbreitung
- Ursprünglich aus China stammend, wird der Ginkgo heute weltweit in gemäßigten Regionen, besonders in Städten, weit verbreitet gepflanzt.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 7–14 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- -30 °C
- Maximum
- 40 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 3-8
- Boden-pH
- 6.0-7.5
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden
Bewässerung. Junge Bäume regelmäßig gießen, damit der Boden feucht, aber nicht nass bleibt. Ausgewachsene Bäume vertragen Trockenheit und benötigen weniger häufig Wasser.
Düngung. Junge Bäume im frühen Frühjahr mit einem ausgewogenen, langsam wirkenden Dünger versorgen. Ausgewachsene Bäume benötigen meist wenig Düngung, außer der Boden ist sehr nährstoffarm.
Ginkgo biloba ist ein robustes Gehölz, das unter vielen Bedingungen gut wächst. Es bevorzugt volle Sonne und gut durchlässigen Boden. Es ist resistent gegen Schädlinge und Krankheiten, benötigt jedoch ausreichend Platz zum Wachsen, da es recht groß werden kann. Junge Bäume brauchen regelmäßige Bewässerung, während ausgewachsene Bäume Trockenheit gut vertragen.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling
Markante fächerförmige Blätter, die im Herbst leuchtend gelb werden, aufrechter Wuchs, raue Rinde.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Leicht giftig
- Giftig für Haustiere
- Leicht giftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Ginkgo ist allgemein sicher, jedoch können die Samen weiblicher Bäume Hautreizungen verursachen und sind bei Verzehr in größeren Mengen leicht giftig. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Mittel
- Allergieauslöser
- Pollen
- Pollenwert
- Mittel
Ginkgo biloba-Pollen kann bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen, besonders während der Blütezeit. Der Hauptauslöser ist der luftgetragene Pollen, der Niesen, laufende Nase oder juckende Augen verursachen kann. Um die Belastung zu reduzieren, sollte man sich während der Pollenausbreitung nicht in der Nähe von männlichen Bäumen aufhalten und bei Empfindlichkeit die Fenster geschlossen halten.
Häufige Probleme
Junge Bäume können durch Überwässerung oder schlechte Drainage Wurzelfäule entwickeln. In städtischen Gebieten kann Umweltverschmutzung den Baum belasten. Gelegentlich treten Blattläuse auf, die jedoch meist unproblematisch sind.
Verwendung
Ginkgo wird hauptsächlich als Zierbaum in Parks und an Straßen verwendet. Außerdem sind seine Blätter für medizinische Zwecke und Nahrungsergänzungsmittel geschätzt.
Hinweise
Männliche Bäume werden bevorzugt gepflanzt, da weibliche Bäume Samen mit starkem Geruch produzieren. Im Spätwinter zum Formen oder Entfernen abgestorbener Äste schneiden. Umtopfen ist bei Freilandbäumen selten erforderlich.