Flammen-Veilchen
Episcia cupreata
Cupreata
Über diese Pflanze
Episcia cupreata, allgemein bekannt als Flammen-Veilchen, ist eine kleine, kriechende Pflanze, die für ihre attraktiven, samtigen Blätter mit kupfer- oder rötlichem Schimmer geschätzt wird. Sie bildet kleine, leuchtend orange bis rote Blüten, die farbliche Akzente setzen. Die Pflanze ist als Zimmerpflanze beliebt und wird oft in Hängetöpfen oder Containern kultiviert, wo ihre herabhängenden Triebe gut zur Geltung kommen. Sie ist mit den Usambaraveilchen verwandt und hat ähnliche Pflegeansprüche.
Taxonomie
- Gattung
- Episcia
- Familie
- Gesneriaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Lamiales
- Pflanzentyp
- Zimmerpflanze
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Mittelamerika, Südamerika
- Verbreitung
- Ursprünglich in Mittel- und Südamerika beheimatet; weltweit als Zimmerpflanze weit verbreitet kultiviert.
Pflege
- Lichtbedarf
- Hell indirekt
- Geeignete Standorte
- Innenraum, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Ostfenster, Nordfenster, Nordostfenster, Nordwestfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 3–7 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Hoch
- Minimum
- 15 °C
- Maximum
- 30 °C
- Optimal
- 18–24 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 10–12
- Boden-pH
- 5.5–6.5
- Bodentyp
- gut durchlässige Blumenerde, reich an organischer Substanz
Bewässerung. Die Erde stets gleichmäßig feucht halten, aber nicht nass. Gießen, wenn die oberste Erdschicht etwa einen Zentimeter trocken ist. Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Während der Wachstumsperiode (Frühling und Sommer) alle 2-4 Wochen mit einem ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger in halber Konzentration düngen. Im Herbst und Winter, wenn das Wachstum langsamer ist, die Düngergaben reduzieren.
Episcia cupreata ist eine pflegeleichte Pflanze, die helles, indirektes Licht bevorzugt, aber auch etwas Schatten verträgt. Sie gedeiht bei warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Staunässe unbedingt vermeiden, da dies Wurzelfäule verursachen kann; zwischen den Wassergaben sollte die Erde leicht antrocknen. Regelmäßiges Gießen und gelegentliches Düngen fördern Gesundheit und Blüte.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Stecklinge, Teilung
- Pflegeaufwand
- Einfach
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling bis Sommer
Samtige, kupfergrüne Blätter mit herabhängenden Trieben und leuchtend orange-roten röhrenförmigen Blüten.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Ungiftig für Menschen und Haustiere, daher sicher in Haushalten mit Kindern und Tieren.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Niedrig
Episcia cupreata ist allgemein unbedenklich und verursacht selten Allergien. Personen, die empfindlich auf Pflanzensäfte reagieren, können leichte Hautreizungen beim Berühren der Blätter oder Stängel erfahren. Um das Risiko zu minimieren, sollte direkter Kontakt mit dem Pflanzensaft vermieden und nach dem Umgang mit der Pflanze die Hände gewaschen werden.
Häufige Probleme
Typische Probleme sind Blattflecken durch zu viel direkte Sonneneinstrahlung, Wurzelfäule durch Überwässerung sowie Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit.
Verwendung
Vorwiegend als Zierpflanze für Innenräume wegen ihres attraktiven Laubs und der farbenfrohen Blüten kultiviert. Ideal für Hängetöpfe oder als hängende Pflanze auf Regalen.
Hinweise
Gelegentlich zurückschneiden, um buschigeres Wachstum zu fördern und abgestorbene Blätter zu entfernen. Alle 1-2 Jahre umtopfen, um die Erde zu erneuern und den Wurzeln mehr Platz zu geben. Empfindlich gegenüber kalten Zugluft und plötzlichen Temperaturschwankungen.