Hottentottenfeige
Carpobrotus edulis
Edulis
Über diese Pflanze
Carpobrotus edulis, allgemein als Hottentottenfeige bekannt, ist ein sukkulenter Bodendecker mit dicken, fleischigen Blättern und leuchtend, gänseblümchenartigen Blüten, die meist rosa oder violett sind. Sie breitet sich schnell aus und wird oft zur Bodenstabilisierung und Erosionsverhinderung eingesetzt. Die Pflanze trägt essbare Früchte mit leicht salzigem Geschmack, die manchmal für Marmeladen verwendet werden. Sie stammt ursprünglich aus Südafrika, wurde aber in vielen Küstenregionen weltweit eingeführt.
Taxonomie
- Gattung
- Carpobrotus
- Familie
- Aizoaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Caryophyllales
- Pflanzentyp
- Sukkulente
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Südafrika
- Verbreitung
- Ursprünglich aus Südafrika; weit verbreitet eingebürgert in Küstenregionen Kaliforniens, Australiens, Mittelmeerländern und anderen gemäßigten Küstengebieten.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster, Ostfenster
- Gießhäufigkeit
- Selten
- Gießintervall
- 7–14 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Niedrig
- Minimum
- 5 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9-11
- Boden-pH
- 6.0-8.0 (neutral to slightly alkaline)
- Bodentyp
- gut durchlässiger sandiger oder lehmiger Boden
Bewässerung. Sparsam gießen und den Boden zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen lassen. Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen.
Düngung. Ein- bis zweimal während der Wachstumsperiode leicht mit einem ausgewogenen, verdünnten Dünger düngen. Zu viel Dünger kann zu langem, schwachem Wachstum führen.
Carpobrotus edulis ist eine robuste, pflegeleichte Sukkulente, die in sonnigen, trockenen Bedingungen gedeiht. Sie bevorzugt gut durchlässigen Boden und ist nach der Etablierung trockenheitsresistent. Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen, daher sparsam gießen. Benötigt wenig Dünger und ist allgemein resistent gegen Schädlinge.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Stecklinge, Samen
- Pflegeaufwand
- Einfach
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Dicke, sukkulente Blätter mit leuchtend rosa bis violetten, gänseblümchenartigen Blüten und essbaren Früchten. Bildet eine dichte, ausbreitende Matte.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Leicht giftig
- Giftig für Haustiere
- Leicht giftig
- Unkrautpotenzial
- Potenziell invasiv
Im Allgemeinen ungiftig, kann jedoch bei empfindlichen Personen leichte Hautreizungen verursachen. Von Haustieren fernhalten, um die Aufnahme größerer Mengen zu vermeiden.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Saft oder Latex, Hautkontakt, Pollen
- Pollenwert
- Niedrig
Carpobrotus edulis kann bei manchen Menschen, die mit seinem Saft in Kontakt kommen, leichte Hautreizungen verursachen. Er produziert Pollen, ist jedoch kein häufiger Allergieauslöser. Um das Risiko zu minimieren, sollte direkter Kontakt mit dem Pflanzensaft vermieden und nach dem Umgang die Hände gewaschen werden.
Häufige Probleme
Überwässerung kann zu Wurzelfäule führen. In schlecht durchlässigen Böden kann die Pflanze an Pilzkrankheiten leiden. Gelegentlich treten Blattläuse oder Schmierläuse auf, die jedoch meist leicht zu bekämpfen sind.
Verwendung
Verwendet als Bodendecker zur Erosionskontrolle, in der Ziergartenanlage und zur Produktion essbarer Früchte. Auch geschätzt für trockenheitsresistente Gärten.
Hinweise
Gelegentlich zurückschneiden, um die Ausbreitung zu kontrollieren und abgestorbene Triebe zu entfernen. Lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren. Nicht in Gebieten pflanzen, in denen sie invasiv werden kann.