Neem
Azadirachta indica
None
Über diese Pflanze
Azadirachta indica, allgemein bekannt als Neem, ist ein schnell wachsender immergrüner Baum, der auf dem indischen Subkontinent heimisch ist. Er wird für seine medizinischen Eigenschaften und natürlichen insektenschutzenden Qualitäten geschätzt. Neem-Blätter, Rinde und Öl werden in der traditionellen Medizin und im ökologischen Landbau weit verbreitet verwendet. Der Baum besitzt gefiederte Blätter und kleine weiße Blüten, gefolgt von glatten grünen Früchten, die bei Reife gelb werden.
Taxonomie
- Gattung
- Azadirachta
- Familie
- Meliaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Sapindales
- Pflanzentyp
- Baum
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka
- Verbreitung
- Heimisch in Indien, Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka; weltweit weit verbreitet in tropischen und subtropischen Regionen kultiviert.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Südwestfenster, Westfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 7–14 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- 10 °C
- Maximum
- 45 °C
- Optimal
- 21-32 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9-11
- Boden-pH
- 6.2-7.0 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden oder sandiger Boden
Bewässerung. Neem-Bäume mäßig gießen und zwischen den Wassergaben den Boden austrocknen lassen. Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen, daher auf gute Drainage achten.
Düngung. Neem-Bäume profitieren während der Wachstumsperiode von leichter Düngung mit ausgewogenem, langsam freisetzendem Dünger. Organischer Kompost oder Mist kann ebenfalls jährlich zur Unterstützung eines gesunden Wachstums ausgebracht werden.
Neem ist ein robustes Bäumchen, das in warmen Klimazonen mit viel Sonnenlicht gut gedeiht. Es bevorzugt gut durchlässigen Boden und verträgt Trockenheit, sobald es etabliert ist. Überwässerung oder schlechte Drainage können Wurzelprobleme verursachen. Regelmäßiger Schnitt hilft, die Form und Gesundheit zu erhalten.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge
- Pflegeaufwand
- Mittel
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling
Glänzende gefiederte Blätter, duftende weiße Blüten und gelbe Früchte verleihen eine attraktive Optik.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Leicht giftig
- Giftig für Haustiere
- Leicht giftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Neem ist im Allgemeinen sicher, aber seine Samen und das Öl können bei großer Aufnahme giftig sein. Von Kindern und Haustieren fernhalten, um versehentliche Einnahme zu vermeiden.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Pollen, Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Niedrig
Azadirachta indica, allgemein bekannt als Neem, kann bei empfindlichen Personen leichte allergische Reaktionen hervorrufen, insbesondere durch Pollen oder Pflanzensaft. Personen mit Pflanzenallergien sollten vorsichtig im Umgang sein und den direkten Kontakt mit dem Saft vermeiden, um Hautreizungen zu reduzieren.
Häufige Probleme
Neem-Bäume können bei Überwässerung oder in schlecht drainiertem Boden Wurzelfäule entwickeln. Junge Pflanzen sind anfällig für Schädlinge wie Blattläuse oder Schildläuse. Lichtmangel kann das Wachstum verlangsamen.
Verwendung
Neem wird vielfach für medizinische Zwecke, natürliche Schädlingsbekämpfung und als dekorativer Schattenbaum verwendet. Sein Öl findet Anwendung in Kosmetika und im ökologischen Landbau.
Hinweise
Neem-Bäume können im Freien sehr groß werden, lassen sich aber durch Schnitt kleiner halten. Sie sind frostempfindlich und sollten in kühleren Klimazonen geschützt oder drinnen kultiviert werden. Junge Pflanzen sollten alle 2-3 Jahre umgetopft werden, um den Boden zu erneuern.