Tollkirsche
Atropa belladonna
Belladonna
Über diese Pflanze
Atropa belladonna, allgemein bekannt als Tollkirsche, ist eine mehrjährige krautige Pflanze, berühmt für ihre giftigen Beeren und ihre historische Verwendung in Medizin und Volksglauben. Sie besitzt dunkelgrüne Blätter und glockenförmige violette Blüten, gefolgt von glänzenden schwarzen Beeren. Trotz ihrer Schönheit sind alle Pflanzenteile bei Einnahme giftig. Historisch wurde sie als Gift und in der traditionellen Medizin verwendet, sollte jedoch mit äußerster Vorsicht gehandhabt werden.
Taxonomie
- Gattung
- Atropa
- Familie
- Solanaceae
- Höhere Klassifikation
- Ordnung Solanales
- Pflanzentyp
- Kraut
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Europa, Nordafrika, Westasien
- Verbreitung
- Ursprünglich in Europa, Nordafrika und Westasien beheimatet; in einigen Gärten weltweit kultiviert.
Pflege
- Lichtbedarf
- Halbschatten
- Geeignete Standorte
- Freiland, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Nordfenster, Ostfenster, Nordwestfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 3–7 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- -20 °C
- Maximum
- 30 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 5-9
- Boden-pH
- 6.0-7.5 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden, reich an organischer Substanz
Bewässerung. Mäßig gießen und die oberste Bodenschicht zwischen den Wassergaben trocknen lassen. Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Während der Wachstumsperiode im Frühling und Sommer einmal im Monat einen ausgewogenen Universal-Dünger anwenden. Überdüngung vermeiden, um übermäßiges Blattwachstum auf Kosten von Blüten und Beeren zu verhindern.
Atropa belladonna ist eine empfindliche Pflanze, die schattige Standorte und gut durchlässigen Boden bevorzugt. Sie benötigt sorgfältige Bewässerung, um Wurzelfäule zu vermeiden, und ist empfindlich gegenüber Überwässerung und schlechten Lichtverhältnissen. Regelmäßige Kontrolle auf Schädlinge ist notwendig, und aufgrund ihrer Giftigkeit sollte sie mit Vorsicht behandelt werden.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen, Stecklinge
- Pflegeaufwand
- Schwer
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Glockenförmige violette Blüten und glänzende schwarze Beeren bieten einen dekorativen Reiz.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Giftig
- Giftig für Haustiere
- Giftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Alle Pflanzenteile sind bei Einnahme hochgiftig. Von Kindern und Haustieren fernhalten. Hautkontakt mit dem Saft kann Reizungen verursachen. Bei Einnahme sofort medizinische Hilfe suchen.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Saft oder Latex, Hautkontakt
- Pollenwert
- Niedrig
Atropa belladonna kann allergische Reaktionen hauptsächlich durch Hautkontakt mit ihrem Saft verursachen. Personen, die empfindlich auf Pflanzensäfte reagieren oder empfindliche Haut haben, sollten die Pflanze vorsichtig handhaben und Handschuhe tragen, um Reizungen zu vermeiden. Der Pollen der Pflanze ist kein bedeutender Auslöser von Allergien.
Häufige Probleme
Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen; unzureichender Schatten kann zu schlechtem Wachstum führen; Schädlinge wie Blattläuse können die Pflanze befallen.
Verwendung
Wird hauptsächlich als Zierpflanze kultiviert und aufgrund ihrer historischen medizinischen Verwendung erforscht. Nicht zum Verzehr geeignet.
Hinweise
Sorgfältig zurückschneiden, um abgestorbene oder beschädigte Zweige zu entfernen. Junge Pflanzen jährlich umtopfen, um den Boden zu erneuern. Aufgrund der Giftigkeit mit Handschuhen arbeiten. Nicht für Haushalte mit Kindern oder Haustieren empfohlen.