Schwanzkaktus (Aporocactus flagelliformis)
Flagelliformis
Über diese Pflanze
Aporocactus flagelliformis, allgemein bekannt als Schwanzkaktus, ist ein hängender Kaktus mit langen, schlanken Stängeln, die mit kleinen Stacheln bedeckt sind. Er bildet leuchtend pink- bis rote Blüten, die hauptsächlich im Frühling und Sommer blühen. Diese Pflanze ist beliebt für Hängetöpfe und als dekorative Zimmer- oder Außenpflanze in warmen Klimazonen.
Taxonomie
Höhere Klassifikation: Ordnung Caryophyllales
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Mexiko
- Verbreitung
- Ursprünglich aus Mexiko; weltweit als Zimmerpflanze und in warmen Außenanlagen kultiviert.
Pflege
- Geeignete Standorte
- Innenraum, Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Ostfenster, Westfenster
- USDA-Winterhärtezonen
- 9–11
- Boden-pH
- 6.0–7.5 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- gut durchlässige Kakteenerde oder Sukkulentenmischung
Bewässerung. Gründlich, aber selten gießen. Zwischen den Wassergaben die Erde vollständig austrocknen lassen, um Wurzelfäule zu vermeiden. Im Winter, während der Ruhephase, die Wassergaben reduzieren.
Düngung. Während der Wachstumsperiode (Frühling und Sommer) alle 4 bis 6 Wochen mit einem ausgewogenen Kakteendünger in halber Konzentration düngen. Im Winter, wenn die Pflanze ruht, nicht düngen.
Dieser Kaktus ist relativ pflegeleicht, benötigt jedoch helles Licht und gut durchlässige Erde. Überwässerung kann Wurzelfäule verursachen, daher sparsam gießen und zwischen den Wassergaben die Erde austrocknen lassen. Unter guten Bedingungen wächst er schnell und profitiert während der Wachstumszeit gelegentlich von Düngergaben.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Stecklinge
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Frühling–Sommer
Lange hängende Stängel mit kleinen Stacheln und leuchtend pink- bis roten röhrenförmigen Blüten.
Giftigkeit & Sicherheit
Für Menschen und Haustiere ungiftig, jedoch können die Stacheln bei unsachgemäßem Umgang kleinere Verletzungen verursachen.
Allergieinformationen
Aporocactus flagelliformis kann bei empfindlichen Personen leichte Hautreizungen durch seine Stacheln verursachen. Er produziert keinen nennenswerten luftgetragenen Pollen, daher ist eine Pollenallergie unwahrscheinlich. Vorsichtig handhaben, um Hautverletzungen zu vermeiden, und nach dem Kontakt Hände waschen.
Häufige Probleme
Häufige Probleme sind Wurzelfäule durch Überwässerung und Sonnenbrand bei intensiver direkter Sonneneinstrahlung ohne Gewöhnung. Gelegentlich können Schmierläuse auftreten.
Verwendung
Vorwiegend als Zierpflanze für Hängetöpfe und dekorative Arrangements aufgrund der attraktiven hängenden Stängel und farbenfrohen Blüten verwendet.
Hinweise
Zur Längenbegrenzung und Förderung der Verzweigung zurückschneiden. Alle 2–3 Jahre in frische Kakteenerde umtopfen. Vor Frost und kalten Zugluft schützen.