Affenbrotbaum
Adansonia digitata
Digitata
Über diese Pflanze
Der Affenbrotbaum ist ein großer, ikonischer Baum, bekannt für seinen massiven Stamm und seine einzigartige Form. Er speichert Wasser im Stamm, um Trockenperioden zu überstehen, und produziert essbare Früchte, die reich an Vitamin C sind. Affenbrotbäume haben in Afrika kulturelle Bedeutung und werden oft als 'Baum des Lebens' bezeichnet, da sie Nahrung, Wasser und Schutz bieten.
Taxonomie
- Gattung
- Adansonia
- Familie
- Malvaceae
- Höhere Klassifikation
- Malvales
- Pflanzentyp
- Baum
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Subsahara-Afrika
- Verbreitung
- Ursprünglich in Subsahara-Afrika beheimatet; wird auch in tropischen und subtropischen Regionen weltweit kultiviert.
Pflege
- Lichtbedarf
- Volle Sonne
- Geeignete Standorte
- Freiland, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Südfenster, Westfenster
- Gießhäufigkeit
- Selten
- Gießintervall
- 14–21 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Niedrig
- Minimum
- 10 °C
- Maximum
- 45 °C
- Optimal
- 20-35 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 9-11
- Boden-pH
- 6.0-7.5 (neutral to slightly acidic)
- Bodentyp
- Gut durchlässiger sandiger oder lehmiger Boden
Bewässerung. Junge Affenbrotbäume mäßig gießen, dabei den Boden zwischen den Wassergaben austrocknen lassen. Ausgewachsene Bäume sind trockenheitsresistent und benötigen wenig zusätzliche Bewässerung.
Düngung. Affenbrotbäume benötigen keine häufige Düngung. Eine einmalige Gabe eines ausgewogenen, langsam wirkenden Düngers während der Wachstumsperiode kann gesundes Wachstum fördern.
Affenbrotbäume sind sehr robust und trockenheitsresistent, benötigen jedoch viel Platz und warme Temperaturen für ein gutes Wachstum. Sie wachsen langsam und brauchen gut durchlässigen Boden. Junge Pflanzen müssen vor Frost geschützt werden, und Überwässerung kann Wurzelprobleme verursachen. Nach der Etablierung ist der Pflegeaufwand gering, jedoch sind sie für den typischen Innenanbau nicht geeignet.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Samen
- Pflegeaufwand
- Schwer
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Winter
Massiver geschwollener Stamm, große weiße Blüten, die nachts blühen, und große essbare Fruchtkapseln.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Kein Unkraut
Die Früchte und Blätter des Affenbrotbaums sind essbar und für Menschen sowie Tiere unbedenklich. Der Baum ist ungiftig.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Pollen, Saft oder Latex
- Pollenwert
- Niedrig
Der Affenbrotbaum (Adansonia digitata) verursacht in der Regel keine Allergien durch seinen Pollen, jedoch können manche Menschen empfindlich auf seine Früchte oder den Saft reagieren. Bei Pflanzensensitivitäten sollte direkter Kontakt mit Saft oder Früchten vermieden werden. Symptome können leichte Hautreizungen oder Atembeschwerden sein. Zur Minimierung der Exposition sollten Früchte und Saft mit Handschuhen gehandhabt und das Einatmen von Staub getrockneter Pflanzenteile vermieden werden.
Häufige Probleme
Junge Affenbrotbäume können bei Überwässerung Wurzelfäule entwickeln und durch Frost geschädigt werden. Schädlinge sind meist kein großes Problem. Platzmangel und kalte Temperaturen können das Wachstum hemmen.
Verwendung
Der Affenbrotbaum wird als Zierbaum, wegen seiner nahrhaften Früchte und in der traditionellen Medizin verwendet. Er wird auch wegen seines Schattens und als Wasserquelle in trockenen Gebieten geschätzt.
Hinweise
Affenbrotbäume benötigen viel Platz und gedeihen am besten im Freien in warmen Klimazonen. Sie können aus Samen gezogen werden, erfordern jedoch Geduld wegen des langsamen Wachstums. Ein Rückschnitt ist selten nötig, außer zum Entfernen abgestorbener Äste.