Bärenklau
Acanthus mollis
Bianca
Über diese Pflanze
Acanthus mollis, allgemein bekannt als Bärenklau, ist eine große, blattreiche Staude, die für ihre markanten, tief gelappten Blätter und hohen Blütentrauben mit weißen bis blassvioletten Blüten bekannt ist. Sie wird oft wegen ihres dramatischen Laubs und ihrer architektonischen Form in Gärten kultiviert. Historisch inspirierte die Form ihrer Blätter klassische architektonische Ornamente, die als Akanthusblätter bezeichnet werden.
Taxonomie
- Gattung
- Acanthus
- Familie
- Acanthaceae
- Höhere Klassifikation
- Lamiales
- Pflanzentyp
- Staude
- Lebensdauer
- Mehrjährig
Herkunft & Verbreitung
- Herkunftsregion
- Mittelmeerraum
- Verbreitung
- Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wird sie weltweit in gemäßigten Gärten kultiviert.
Pflege
- Lichtbedarf
- Halbschatten
- Geeignete Standorte
- Freiland, Balkon, Gewächshaus
- Bevorzugte Fensterausrichtung
- Ostfenster, Südostfenster, Südfenster
- Gießhäufigkeit
- Mäßig
- Gießintervall
- 5–10 Tage
- Luftfeuchtigkeit
- Normal
- Minimum
- -15 °C
- Maximum
- 35 °C
- Optimal
- 15-25 °C
- USDA-Winterhärtezonen
- 7-10
- Boden-pH
- 6.0-7.5 (slightly acidic to neutral)
- Bodentyp
- gut durchlässiger Lehmboden, reich an organischer Substanz
Bewässerung. Mäßig gießen und zwischen den Wassergaben die oberste Bodenschicht trocknen lassen. Staunässe vermeiden, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Düngung. Im frühen Frühjahr mit einem ausgewogenen, langsam wirkenden Dünger düngen, um das Wachstum zu unterstützen. Eine zusätzliche Düngung während der Wachstumsperiode ist meist nicht erforderlich.
Acanthus mollis ist eine robuste und leicht zu kultivierende Staude, die Halbschatten bevorzugt, aber bei ausreichender Bewässerung auch volle Sonne verträgt. Sie mag gut durchlässigen Boden und mäßige Bewässerung, wobei der Boden zwischen den Wassergaben leicht austrocknen sollte. Sie hat selten ernsthafte Probleme und benötigt außer gelegentlichem Rückschnitt zur Entfernung alter Blätter wenig Pflege.
Vermehrung
- Vermehrungsmethoden
- Teilung, Samen
- Pflegeaufwand
- Einfach
Zierwert
- Blüte
- Ja
- Blütezeit
- Sommer
Große, glänzende, tief gelappte Blätter mit hohen Blütentrauben, die weiße bis blassviolette, haubenförmige Blüten tragen.
Giftigkeit & Sicherheit
- Giftig für Menschen
- Ungiftig
- Giftig für Haustiere
- Ungiftig
- Unkrautpotenzial
- Geringe Ausbreitung
Im Allgemeinen ungiftig, kann aber bei empfindlichen Personen leichte Hautreizungen verursachen. Von Haustieren fernhalten, die an den Blättern knabbern könnten.
Allergieinformationen
- Allergierisiko
- Niedrig
- Allergieauslöser
- Hautkontakt
- Pollenwert
- Niedrig
Acanthus mollis kann bei manchen Menschen, die die Blätter berühren, leichte Hautreizungen verursachen. Es produziert wenig luftgetragenen Pollen, daher ist es unwahrscheinlich, dass es Heuschnupfen auslöst. Um das Risiko zu minimieren, beim Umgang mit der Pflanze Handschuhe tragen und anschließend die Hände waschen.
Häufige Probleme
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen, während zu wenig Licht die Pflanze langbeinig werden lässt. Gelegentlich fressen Schnecken oder Nacktschnecken die Blätter.
Verwendung
Vorwiegend als Zierpflanze wegen ihres auffälligen Laubs und der Blüten in Gärten und Landschaften kultiviert.
Hinweise
Alte oder beschädigte Blätter im Spätwinter oder frühen Frühjahr zurückschneiden, um frisches Wachstum zu fördern. Die Pflanze kann sich über unterirdische Rhizome ausbreiten, daher sollte sie bei Bedarf in ihrer Größe begrenzt werden.